Die Welle der Selbstverbesserung der Händler, um ihren Seiten und deren Navigation besser an die Kunden anzupassen, indem sie die neuesten Technologien implementieren, bläst erfrischend durch die Einzelhandelsszene.
Die faszinierenden Trackingtechnologien, wie Google Analytics, ermöglicht es den Einzelhändlern, die Verwendbarkeit ihrer Seiten erheblich zu verbessern, indem sie beobachten können, wie die Besucher auf der Webseite navigieren und wo es Verbesserungsbedarf gibt, wie z.B. deren Reaktion auf Werbung, Farben, Schematas, und Mausbewegungen. Hier gibt es auf jeden Fall viel Verbesserungspotenzial und wir freuen uns schon auf die neue Ergonomie 2008.
Im Einzelhandel wird ausserdem der Fokus wieder mehr auf das Produkt gerichtet, da Konsumenten kritischer gegenüber dem Produkt, dessen Qualität, dem Preis und deren Präsentation aufgrund der Transparänz, die das Internet bietet, werden. Die Bemühungen werden vor allem auf die neuen Medien konzentriert, um die Produktinformation besser darzustellen, welche den Kaufprozess effizienter auslösen.
Die schockierenden Ergebnisse der Marktforschung des American Usabilitity Experten Jakob Nielsen, die besagen, dass Internetsurfer komplett blind für Bannerwerbung auf Webseiten sind, zeigt umso mehr, dass Einzelhändler sich nach vorne bewegen müssen. Alle pro-aktiven Vermarkter suchen nach dem neuen „Hype“.
Medien 2.0 sind die neuen Pflicht-Marketing-Tools der “Vornemitspieler”. Video ist vermutlich das größte „neue“ Phänomen des Internet Marketings 2007, wie man in der kooperativen Fallstudie von Tomorrow Focus und Doubleclick „takeGAS“, oder auch neuerdings auf der IKEA Deutschlandseite, sehen kann. IKEA hat eine komplette Sendung erstellt, die alle 1.154 Produkte des neuen Katalogs, in einem wirklich faszinierenden Video vorstellt. Eins ist sicher: diese Multimedia Verkaufstools werden zweifelslos den Bedarf von Hochgeschwindigkeits-Servern von Hostern, wie z.B. Berlins 1blu, fördern.
Eine anderer großer Hype ist auf jeden Fall das Viralmarketing mit online Animationen, so wie der geniale Teaser von Wilkinson, das BMW M3 Spiel oder die Firma www.floaded.com, die sich auf Videovermarktung spezialisiert hat (guckt Euch die Mercedes Kampagne an). Es gibt noch viele andere Beispiele, wie die GMAIL Video Kampagne, etc. Dass virales Marketing sehr schwer ist, beweist die Untersuchung von Jupiter Research, die besagt, dass gerade einmal 15% der Kampagnen erfolgreich sind, wie man an der TigerBalm Video auf Youtube sehen kann.
Möge der Kreativere und Intelligentere gewinnen!