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Online Sachen vermieten: Zilok und Sharemo

Donnerstag, August 21st, 2008

Nachdem wir jetzt für geraume Zeit Zilok, den Marktführer für das Vermieten von private Gütern oder “C2C-Vermietung”, beobachtet haben, sind wir jetzt auf ein ähnliches Konzept gestossen, dass aus Japan kommt: Sharemo. Zilok ist ja die erste Adresse für Leute, die Sachen nicht wegwerfen oder verkaufen möchten, aber gewillt wären, diese Sachen anstatt dessen zu vermieten.

Sharemo, eine Enigmo-Firma, geht das anders an. Sie haben eine Seite erstellt, auf der man alle seine Sachen umsonst verteilt, vermietet, oder tauscht (für das Tauschen gibt es auch Swap N’Go) bis irgendjemand ein Produkt behalten möchte. Der Unterschied zu Zilok ist, dass bei Sharemo alles umsonst ist. Sie nennen diese idealistische Idee “Sharing Economy”. Wenn ihr das Geschäftsmodell kennt, dann lasst es uns bitte wissen, weil wir haben es noch nicht rausgefunden.

Wenn man sich die Kommentare auf Techcrunch anguckt, scheint dieses Konzept nicht überall anzukommen, da es viel Vertrauen verlangt. Es konnten sich allerdings auch nicht viele vorstellen, dass es Länder gibt, wie Skandinavien, in denen unbemannte Erdbeerstände mit Gelddosen versehen werden, in die man selbstständig einfach die passende Summe einschmeisst. Die deutschen unbemannten Zeitungsstände sind ja ebenfalls ein Beweis, dass man den deutschen Zeitungslesern vertrauen kann. In Skandinavien und Deutschland ist es auch üblich keine Kontrollmaschinen oder Drehkreuze für die S-, und U-Bahn zu haben, was in vielen anderen Ländern ja unvorstellbar ist. Wir finden das Konzept auf jeden Fall sehr interessant!

Quelle: Screenshot Sharemo

Habt Ihr den QR Code gesehen?